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The BossHoss

Stadthalle Bremerhaven am 30.05.2009

Schon vor der Veröffentlichung der neuen LP "Do or Die" lieferten die Berliner Trash-Country-Punk-Rocker am 30. Mai 2009 in Bremerhaven ein beeindruckendes Konzert mit ersten Titeln aus dem neuen Album ab. Besonders erfreulich war, dass es ohne Vorgruppe sofort mit den Musikern mit den Stetsons und im Feinrippunterhemd losging.

Eröffnet wurde der Abend mit "Anarchy in the UK", danach folgten "Rodeo Radio" und "Remedy" und schon jetzt war die Stadthalle Bremerhaven vollends am wippen, mitsingen und sogar Squaredancer zeigten sich zwischen den rund 2000 Besuchern. Viele Fans hatten weite Anfahrten in Kauf genommen, um dieses Konzert zu erleben. Kennzeichen aus Recklinghausen, Hamburg, Bad Segeberg oder auch Münster waren häufiger auf dem Parkplatz zu sehen und wohl nur die Hälfte kam aus Bremerhaven oder dem nahegelegenem Umland. Eines allerdings haben derart treue Fans gemeinsam: Sie wollen Party und Spaß. So übertrug sich der Einsatz der sieben Musiker schnell auf die angereiste Gemeinde. Selbst auf den Sitzplätzen hinter dem Saal für die Stehplätze bewegten sich die Besucher im Takt der Musik.

Zwischen den Stücken gab es stilechte Anekdoten, die auch gegenseitiges Verkohlen nicht ausschlossen. Gekrönt wurde das Konzert durch einen Unplugged-Teil bei dem der hintere Teil der Bühne wieder hinter dem roten Vorhang verschwand. Und so gab es "Sugarman", "I say a little Prayer" und "Drowned in Lake Daniels" zwar nicht mit voller Verstärkerpower, allerdings auch nicht wirklich ohne elektrische Hilfen – hier wäre noch weniger mehr gewesen.

Als dann während "Hey Joe" ein Helfer ein provisorisches Plakat mit dem aktuellen Zwischenergebnis des DFB-Pokal-Endspiels Werder Bremen gegen Leverkusen hochhielt und fast alle das 1:0 bejubelten, steigerte sich die gute Stimmung nochmals. Viele weitere Stücke schlossen sich an (u.a. "Mary marry me", "Ca Plane Pour Moi" und "Yee Haw!")und mit dem Hinweis auf das letzte Stück gab es den Titelsong des neuen Longplayers "Do or Die". Die Zugabe fiel mit vier Stücken und dem Hinweis auf den erreichten DFB-Pokal-Sieg durch Werder recht umfangreich aus und entließ die gutgelaunten Besucher nach rund zwei Stunden in den späten Abend.