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Thomas Godoj

Stadthalle Bremerhaven am 20.02.2009

Thomas Godoj, Deutschlands amtierender Superstar auf „Rockzwischenstopp“ in der Stadthalle Bremerhaven.

„Helden gesucht“ und über 1000 kamen. Der 30 Jährige „Rocker“ aus Recklinghausen, zeigte vom ersten Takt an um was es ihm ging, darum das Haus zu rocken. Direkt zum ersten Stück in den Graben, einmal rauf, einmal runter, jeden dort kurz „Abklatschen“, ein Superstar zum anfassen eben. Godoj nimmt sich Zeit für seine Fans, füllte die Lücken zwischen den Songs mit „Leben“. “ Danke allen, die es mir ermöglicht haben, heute Abend hier zu stehen, 50 Cent für ´nen Anruf sind nicht selbstverständlich“ findet er. Sein Dank findet Anerkennung, tosender Applaus schlägt ihm entgegen.

Man erkennt sehr schnell, das Thomas Godoj kein „Frischling“ auf der Bühne ist, routiniert, ambitioniert und euphorisch rennt er über die Bühne, outet sich klar als „Rampensau“. Er sucht immer wieder „Kontakt“ zu seinem Publikum, dabei gelingt ihm etwas, das vielen seiner Vorgänger nicht geglückt ist – er vermischt gekonnt den Superstar Godoj, mit dem schon vorher vorhandenen Rocker Godoj. Man kann absehen in welche Richtung er gehen wird, wenn der „Trouble“ um den DSDS-Gewinner der 2008er-Staffel abklingen sollte. Er nimmt seine Fans mit auf seine Seite. Der charismatische Musiker erwähnt was ihm vorschwebt, wo die Kompromisse liegen. „Das schwerste war, Songs auszuwählen, die aufs Album kommen. Ich will Songs schreiben, mit den Jungs hier zusammen“. Was das bedeutet zeigt er auch gleich: harte, rockige Baselines, gefüllt mit exotischen Klangelementen. Viele der zum Teil recht jungen Besucher sehen und hören ein „Digeridoo“ zum ersten Mal. Godoj ist anders, gut anders. Er füllt das Programm mit eigenem Material, Coverversionen gibt’s erst in der Zugabe. Er sucht immer wieder die Interaktion mit dem Publikum, läßt nie Langeweile aufkommen. „Manchmal fliegt man eben auf die Schnauze“, hält er fest „Das kam eben alles passieren, wenn man Live ist“ und lacht dabei auf diese spezielle Art, die ihm die Sympathie einbrachte, die ihn dahin führte wo er jetzt steht. Thomas Godoj, Superstar, Rocker, Mensch.

Die Hits kommen und zwar gewaltig, bei „Helden gesucht“ hält es ihn wieder nicht auf der Bühne. Er rennt ins Publikum, zur Behindertentribune, klatscht jeden Einzelnen ab, nimmt in den Arm, die Fans sind begeistert. Wie heisst es so schön? „Wir brauchen Helden, die unter Feuer was vertragen…“

Feuerprobe bestanden, Herr Godoj.